Blasenentzündungen im Herbst auf dem Vormarsch

Mittwoch, 24. Oktober 2012
Nässe, Kälte und falsche Kleidung begünstigen vor allem im Herbst bei vielen Menschen eine Blasenentzündung. Schmerzen im Unterleib, Brennen beim Wasserlassen und starker Harndrang stellen typische Entzündungssymptome der Blase dar. Besonders Frauen erkranken in der nasskalten Jahreszeit oft daran.

Wer gerade noch bei 30 Grad in der Sonne saß, unterschätzt häufig die Temperaturstürze im Herbst und zieht sich zu dünn an. Dabei kühlen Unterleib und Füße schnell aus. Eine Unterkühlung schwächt das Immunsystem und macht den Körper anfälliger für eine bakterielle Infektion. Hinzu kommt, dass viele Menschen in der kalten Jahreszeit zu wenig trinken. In der Folge trocknen die Blasenschleimhäute aus, wodurch sich Bakterien noch schneller vermehren. Die Therapie einer Blasenentzündung erfolgt in der Regel kurzzeitig mit einem Antibiotikum. Unterstützend empfehlen Urologen viel zu trinken, Unterleib und Füße warm zu halten sowie bei Harndrang sofort auf die Toilette zu gehen. Cranberrysaft, Bärentraubenblätterdragees und Kräutertees tragen ergänzend dazu bei, die Blase durchzuspülen. Um den Herbst jedoch ohne Folgeerkrankungen wie Nierenbeckenentzündungen zu überstehen, sollten Betroffene aber gerade bei häufigem Auftreten von Blasenentzündungen in jedem Fall einen Urologen aufsuchen.

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