Intimbereich: Wenn‘s juckt, sofort zum Urologen

Dienstag, 27. November 2012
Wenn es im Intimbereich juckt, brennt und schmerzt, Ausfluss aus der Harnröhre auftritt oder es beim Wasserlassen weh tut, spricht vieles für Geschlechtskrankheiten. Begriffe wie Syphilis kennen viele Deutsche, jedoch erkennen sie die Auswirkungen auf den Körper oft erst, wenn es zu spät ist.

Zur Diagnose nehmen Urologen meist Urin- und Blutproben sowie Abstriche der betroffenen Regionen. Am häufigsten verursachen Bakterien Erkrankungen der Genitalien, die Urologen meist mit Antibiotika behandeln. Manche Krankheiten wie Genitalherpes lassen sich jedoch nur symptomatisch behandeln, da sie – ausgelöst durch Viren – als nicht heilbar gelten. Bei jeglichen Geschlechtskrankheiten ein Muss: auch die Sexualpartner untersuchen. Sonst entsteht ein Teufelskreis, in dem sich die Partner immer wieder abwechselnd anstecken. Wer zögert und trotz Beschwerden keinen Arzt aufsucht, riskiert Spätfolgen, sie sich weit schwieriger behandeln lassen als die eigentliche Grunderkrankung. Nur Kondome schützen beim Sex vor Geschlechtskrankheiten, denn sie bieten als einziges Verhütungsmittel ausreichend Schutz. Wenn es trotzdem einmal im Intimbereich juckt, brennt oder schmerzt: sofort zum Urologen.

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