Mythen in der Urologie: was stimmt, was nicht?

Sonntag, 01. April 2012
Rund um die Urologie kursieren zahlreiche Mythen. Die 10 größten Irrtümer Monat für Monat im Check. Mythos Nr. 7: Geschlechtskrankheiten sterben aus

GesGeschlechtskrankheiten, also sexuell übertragbare Krankheiten, stellen die Kehrseite der Lust dar. Doch obwohl sich jeder mit Kondomen effektiv gegen diese zum Teil äußerst folgeschweren Erkrankungen schützen kann, macht sich zunehmend Sorglosigkeit breit. Tripper, Syphilis & Co. gelten als vom Aussterben „bedroht“, nur Risikogruppen als ernsthaft gefährdet. Infektionen mit anderen Erregern wie Chlamydien und Mykoplasmen sind bei den sogenannten STD-Erregern (Sexually Transmitted Desease) inzwischen die Nummer eins. In Wahrheit nehmen alle diese Infektionen in den letzten Jahren jedoch wieder zu. Und das nicht nur in Ballungsräumen. Da bestimmte Geschlechtskrankheiten Krebs auslösen oder unfruchtbar machen können, sollten Betroffene bei ersten Anzeichen wie Ausfluss, Brennen, anhaltenden Schwellungen oder Rötungen sofort einen Urologen aufsuchen.

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