Prostatavergrößerung - Teil 1 Symptome und Probleme

Mittwoch, 08. Juni 2016
Etwa jeder zweite Mann über 50 und nahezu jeder über 80 Jahre leidet an einer Prostatavergrößerung. Meist setzt die gutartige Vergrößerung der Vorsteherdrüse, die für die Produktion von Spermien zuständig ist, jedoch schon ab dem 30. Lebensjahr ein. Diese Veränderung ist ein ganz natürlicher Prozess. Doch welche Probleme kann eine vergrößerte Prostata machen?

Im Gegensatz zum Prostatakrebs, der überwiegend im äußeren Bereich der Prostata auftritt, entwickelt sich die Vergrößerung hauptsächlich in der inneren Zone. Durch die Nähe zu Harnröhre kann es zu Einengungen kommen – verbunden mit unterschiedlich starken Problemen beim Wasserlassen. Betroffene bemerken oft, dass sich der Harnstrahl abschwächt, Startschwierigkeiten beim Urinieren auftreten und mehrere Versuche notwendig sind, die Blase vollständig zu entleeren. Weitere Indizien für eine Vergrößerung sind vermehrtes Pressen beim Wasserlassen, immer häufiger stattfindende Toilettengänge oder nachtropfender Harn. Eine vergrößerte Prostata führt manchmal zu einer vermehrten Restharnbildung. Verbleibt Urin in der Blase, siedeln sich wiederum leichter Keime an und das Risiko für Harnwegsinfekte und Nierensteine steigt. Im schlimmsten Fall vergrößert sich die Prostata so stark, dass es zum Urinstau kommt, der auch Nieren schädigen kann.

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