Urologische Erkrankungen im Check: Frauen sind anders als Männer – heute Inkontinenz

Dienstag, 02. Juni 2015
Urologen behandeln Frauen und Männer bei Erkrankungen der harnableitenden und harnbildenden Organe gleichermaßen. Es gibt jedoch unterschiedliche Ausprägungen zwischen den Geschlechtern. So klagen Frauen häufig über Belastungs-inkontinenz.

Mehr als fünf Millionen Deutsche – darunter  zwei Drittel Frauen – quälen sich mit leichter bis schwerer Blasenschwäche. Neben einer überaktive Blase oder Nierenerkrankungen, die bei beiden Geschlechtern gleichermaßen zu krankhaftem Harndrang führen, verursachen bei Frauen häufig Harnwegs- oder Blaseninfektionen die Inkontinenz. Zudem leiden Frauen vermehrt unter der sogenannten Belastungs¬inkontinenz. Hier geht Urin beim Husten, Lachen, Niesen, Aufstehen mit voller Blase, beim Sport, Heben, also bei körperlicher Belastung, ab. Ursache ist meist ein schwacher Beckenboden. Bei Männern kann beginnende Inkontinenz ein Hinweis auf eine gutartige Prostatavergrößerung, im schlimmsten Fall auch auf ein Prostatakarzinom sein. Bei einer Prostatavergrößerung drückt diese auf die Harnblase und stört die Blasenentleerung.

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