Urologischer Notfall: Priapismus

Samstag, 15. März 2014
Männer gehen nur ungern zum Urologen. Aber nicht nur urologische Vorsorgeangebote, sondern auch akute Erkrankungen und Verletzungen im Urogenitalbereich schieben sie auf die lange Bank. Dies kann schwere Folgen haben, denn Zeit ist bei einigen akut auftretenden Erkrankungen ein wesentlicher Faktor, um bleibende Schäden zu vermeiden. Wir haben die häufigsten urologischen Notfälle zusammengestellt und erklären nun Monat für Monat neu wie Man(n) sich am besten verhält.

Diese schmerzhafte Dauererektion hält oft länger als zwei Stunden an, ohne dass eine sexuelle Erregung vorliegt. Als Auslöser kommen beispielsweise Potenzmittel in Überdosierung infrage. Betroffene sollten so schnell wie möglich einen Urologen aufsuchen, um irreversible Schäden der Schwellkörper mit späterem Erektionsverlust zu verhindern. Die Behandlung besteht darin, durch Punktion möglichst viel Blut aus den Schwellkörpern zu entfernen und mittels Medikamenteninjektion, die Schwellkörper zur Erschlaffung zu bringen.

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