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Badezeit: Harnwegsinfekte ernst nehmen

Donnerstag, 31. Juli 2014

Ferienzeit ist Sommerzeit. Dann zieht es die Kinder bei schönem Wetter wieder in die Freibäder. Doch das kühle Nass birgt auch Gefahren: Während die einen nach ausgiebigen Bädern unter Mittelohrentzündung und Schnupfen leiden, trifft die anderen ein Harnwegsinfekt. Im Babyalter treffen Blasenentzündungen eher Jungen, danach leiden überwiegend Mädchen darunter. Eltern sollten neben vorbeugenden Maßnahmen, wie Badesachen zu wechseln und auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten, bei einem Infekt auch den Urologen aufsuchen. Er kann nicht nur die Entzündung effektiv behandeln, sondern schließt auch innere Fehlbildungen, die Harnwegsinfekte begünstigen, aus.

Harnwegsinfekte äußern sich meist durch häufigen Harndrang, der sich bei kleinen Kindern auch durch Einnässen zeigen kann, sowie durch Brennen oder Schmerzen beim Wasserlassen. Bei Babys und Kleinkindern fehlen die typischen Symptome manchmal, sodass bei unklarem Fieber, allgemeinem Unwohlsein oder Erbrechen auch an einen Hanrwegsinfekt gedacht werden sollte. Weiteres Warnzeichen ist ein „streng“ riechender, trüber oder blutiger Urin. Auch wenn neben Schmerzen beim Wasserlassen dem Kind andere Körperregionen wie der untere Rückenbereich wehtun, sollte ein Arzt aufgesucht werden.

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