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Die wichtigsten Anzeichen für Männliche Wechseljahre

Dienstag, 16. September 2014
Auch das „starke“ Geschlecht leidet ab dem 50. Lebensjahr unter Hormonumstellungen. Diese männlichen Wechseljahre – medizinisch als Andropause bezeichnet – bringen bei jedem fünften Mann Veränderungen der unangenehmen Art mit sich.

Genaugenommen stellt die Andropause keine Krankheit dar, sondern eine natürliche Lebensphase, die im Gegensatz zur weiblichen Menopause unspezifischer und weniger ausgeprägt verläuft. Etwa ab dem 35. Lebensjahr nimmt bei Männern die Hormon-Produktion langsam ab. Das typische männliche Hormon Testosteron steuert die Sexualfunktionen Libido, Potenz und Fruchtbarkeit. Geraten beim Mann Hormone durcheinander, wirkt sich dies auf Sexualleben, Fruchtbarkeit und Stimmung erheblich aus. Die wichtigsten Indikatoren für die Andropause sind sexueller Natur. Die meisten Männer stellten fest, dass morgendliche Erektionen seltener auftreten und sich der Sexualtrieb verringert. Zudem leiden einige an erektilen Dysfunktionen. Aber auch der Körper ist mit abnehmendem Testosteronspiegel nicht mehr so leistungsfähig. Auch über Schlafmangel, Konzentrationsmangel, Müdigkeit und bisweilen depressive Verstimmungen klagen einige betroffene Männer.

Einige dieser Begleiterscheinungen erfordern zuweilen den Rat eines Urologen. Wen Symptome psychisch stark belasten, sollte in jedem Fall einen Urologen aufsuchen. Eine klassische Hormon-Ersatztherapie gibt es bei Männern aber nicht, sie ist aber grundsätzlich nach einer gründlichen urologischen Untersuchung möglich. Die Entscheidung dafür sollte jedoch sorgfältig abgewogen werden.

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