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Falsches „Maßnehmen“ oft schuld für Peniskomplex

Dienstag, 20. Mai 2014
Während es Frauen eher wenig kümmert, fragen sich Männer aller Altersklassen stets „Ist er groß genug?“. So denkt jeder dritte Mann, sein Penis sei zu klein. Vor allem normal ausgestattete Männer entwickeln oft Komplexe und fürchten, beim Liebesspiel nicht gut da zustehen. Urologen nehmen diese typisch männliche Sorge ernst und setzen auf die Wirkung der Psychologie, um Betroffene von ihrem Peniskomplex zu befreien.

Komplexe wegen der Penisgröße entstehen häufig, wenn Männer ihr Glied nicht richtig messen oder im falschen Zustand betrachten. Wichtig ist nämlich, im steifen Zustand Maß zu nehmen, nur dann ist die Länge vergleichbar. So misst der erigierte Penis – von Peniswurzel bis zur Spitze der Eichel – im Durchschnitt eine Länge von 14 bis 16 Zentimeter. Die Länge im Ruhezustand hingegen unterscheidet sich von Mann zu Mann. Während bei manchen der schlaffe Penis deutlich kleiner ist als der erigierte, ist er bei anderen Männern schlaff fast genauso lang wie im steifen Zustand. Verantwortlich für diese Größenvarianz sind neben unterschiedlicher Beschaffenheit des Bindegewebes auch die Umgebungstemperatur und das körperliche Befinden.
Ist der Penis trotz Erektion kleiner als der Durchschnitt, gilt es, den richtigen Umgang damit zu finden. Aus medizinischer Sicht gibt es nämlich keinen zu kleinen Penis, denn seine Größe beeinträchtigt nicht seine biologische Funktion, die Fortpflanzung. Auch die Qualität des Liebesspiels hängt nicht in erster Linie von seiner anatomischen Beschaffenheit ab. Dringend abzuraten ist von sogenannten Verlängerungsoperationen. Denn der Penis lässt sich nicht verlängern. Bei diesen Eingriffen durchtrennen Operateure die Bänder, die den Penis am Beckenboden fixieren, sodass er dann länger erscheint, weil er aus dem Bauch herausrutscht. Allerdings kann sich das Glied nach dieser OP nicht mehr aufrichten und hängt auch im erigierten Zustand nach unten.

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