Monitoransicht

Häufige urologische Kinderkrankheiten vorgestellt

Dienstag, 04. November 2014
Heute: Vorhautverengung bis zum 4. Lebensjahr normal

Mehr als 90 Prozent aller Jungen haben bei der Geburt eine Vorhautverengung, die sogenannte Phimose. Sie entsteht durch ein Missverhältnis zwischen der Größe der Eichel und der Weite der Penisvorhaut, zudem ist oft die Vorhaut mit der Eichel verklebt. Dabei handelt es sich aber meist um eine vorübergehende Erscheinung, die zwischen dem ersten und vierten Lebensjahr von selbst verschwindet. Entzündet sich die Eichel jedoch häufig oder gibt es Probleme beim Wasserlassen, sollte behandelt werden. Manchmal reicht das zurückschieben der Vorhaut unter leichter Betäubung aus. In seltenen Fällen muss die Vorhaut teilweise oder komplett entfernt werden. Eltern sollten nicht selbst versuchen die Verengung zu behandeln. Es können Verletzungen und Narben entstehen. Eine Phimose sollte spätestens vor der Einschulung beseitigt sein.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Thema Vorhautverengung

« Aktuelles & Presse