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Inkontinenz: Frauen sollten lieber nicht Joggen

Freitag, 11. Mai 2012
Ausgedehnte Spaziergänge, lange Autofahrten, ein entspannter Theaterbesuch – für Menschen, die unter Blasenschwäche leiden, nahezu undenkbar. Bereits bei ersten Anzeichen von Blasenschwäche empfiehlt sich ein Gang zum Urologen.

Als Ursache für häufigen Harndrang kommen funktionelle Störungen wie eine überaktive Blase oder Nierenerkrankungen in Frage. So leiden junge Frauen häufig an einer sogenannten Belastungsinkontinenz. Hier geht Urin beim Husten, Lachen, Niesen, Aufstehen mit voller Blase, beim Sport, Heben, also bei körperlicher Belastung ab. Eine umfassende Klärung der medizinischen Vorgeschichte sowie Urin- und Ultraschall-Untersuchungen geben hier Aufschluss über mögliche organische Ursachen. Je nach Art und Schwere der Erkrankung greifen Urologen auf verschiedene Maßnahmen zurück. Experten empfehlen zudem Übungen wie regelmäßiges Beckenbodentraining zur Stärkung des Blasenschließmuskels. Frauen mit Belastungsinkontinenz sollten außerdem lieber auf Joggen verzichten. So strapaziert eine Frau, die 3-4 Mal in der Woche joggt, ihren Beckenboden enorm. Was sonst jeder selbst gegen Inkontinenz tun kann: Übergewicht vermeiden, für viel Bewegung sorgen und Alkohol nur mäßig genießen.

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