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Mythen in der Urologie: was stimmt, was nicht?

Donnerstag, 01. März 2012
Rund um die Urologie kursieren zahlreiche Mythen. Die 10 größten Irrtümer Monat für Monat im Check. Mythos Nr. 6: „Mir platzt gleich die Blase“

Jeder kennt das: kaum im Stau oder Meeting, macht sich ein Harndrang bemerkbar. Jetzt heißt es, das Bedürfnis zu unterdrücken, bis das nächste Örtchen auftaucht oder eine Pause ansteht. Aber kann eine volle Harnblase – wie oft gemutmaßt – wirklich platzen, wenn der Gang zur Toilette verschoben wird? Eine gesunde Blase fasst je nach Geschlecht und Körpergröße zwischen 250 und 500 Milliliter Urin und platzt nicht einfach, wenn eine Entleerung ausbleibt. Überschreitet die Menge jedoch das maximale Füllvolumen, kann selbst die stärkste Blase dem Druck nicht mehr standhalten und lässt den Harn ablaufen. Unangenehm, aber nicht gefährlich. Echte Gefahr besteht nur, wenn es mit voller Blase zu einem Auffahrunfall kommt. Dann kann sie wirklich einreißen oder gar platzen und muss operiert werden.

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