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Urologischer Notfall: Harnverhaltung

Dienstag, 15. April 2014
Männer gehen nur ungern zum Urologen. Aber nicht nur urologische Vorsorgeangebote, sondern auch akute Erkrankungen und Verletzungen im Urogenitalbereich schieben sie auf die lange Bank. Dies kann schwere Folgen haben, denn Zeit ist bei einigen akut auftretenden Erkrankungen ein wesentlicher Faktor, um bleibende Schäden zu vermeiden. Wir haben die häufigsten urologischen Notfälle zusammengestellt und erklären nun Monat für Monat neu wie Man(n) sich am besten verhält.

Die äußerst schmerzhafte Unfähigkeit, die volle Harnblase entleeren zu können, ist meistens durch eine krankhafte Prostatavergrößerung bedingt. Aber auch Harnröhrenverengungen, Fremdkörper oder Harnsteine in der Harnröhre kommen als Ursache infrage. Wird der Zustand nicht schnell behoben, kann es zu einem Rückstau des Urins und zu einem Nierenversagen kommen. Zur Entleerung der Harnblase muss der Urologe einen Katheter durch die Harnröhre oder seltener durch die Bauchdecke in die Harnblase einlegen, um den Urin ablaufen lassen zu können.

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