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Urologischer Notfall: Paraphimose

Samstag, 15. Februar 2014
Männer gehen nur ungern zum Urologen. Aber nicht nur urologische Vorsorgeangebote, sondern auch akute Erkrankungen und Verletzungen im Urogenitalbereich schieben sie auf die lange Bank. Dies kann schwere Folgen haben, denn Zeit ist bei einigen akut auftretenden Erkrankungen ein wesentlicher Faktor, um bleibende Schäden zu vermeiden. Wir haben die häufigsten urologischen Notfälle zusammengestellt und erklären nun Monat für Monat neu wie Man(n) sich am besten verhält.

Eine Paraphimose bildet sich durch gewaltsames Zurückziehen einer zu engen Vorhaut hinter die Eichel. In der Kranzfurche entsteht ein Schnürring – die Vorhaut schwillt an und kann den Blutzufluss zur Eichel unterbrechen. Gelingt es nicht, die Vorhaut manuell über die Eichel zurückzustreifen, müssen Urologen den Schnürring chirurgisch spalten und anschließend eventuell die zu enge Vorhaut beschneiden. Hier gilt: Ein schneller Gang zum Urologen bewahrt vor schweren Folgen.

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