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Wechseljahre bei Männern im Winter besonders ausgeprägt

Donnerstag, 29. November 2018
Auch Männer leiden unter Wechseljahrs-Erscheinungen, das ist ganz normal. Ab 35 Jahren sinkt nämlich der Testosteronspiegel im Blut. Folglich fühlen sich viele Männer kraft- und lustlos. Im Winter verstärken sich diese Symptome, weil der Körper an dunklen Tagen vermehrt das Schlafhormon Melatonin produziert. Treten Winterblues und Wechseljahre gleichzeitig auf, leiden Männer unter Abgeschlagenheit, Erektionsstörungen und schwacher Libido.

Testosteron erfüllt im Laufe eines Männerlebens viele Funktionen: Bildung der Geschlechtsorgane, pubertäre Veränderungen sowie Fruchtbarkeit und Potenz. Zudem beeinflusst der Testosteronspiegel die männliche Libido. Produziert der Körper das Hormon noch nur vermindert, schwindet beim starken Geschlecht oft allmählich die Lust auf Sex. Die wichtigsten Indikatoren sind sexueller Natur. Die meisten Männer stellten fest, dass morgendliche Erektionen seltener auftreten und sich der Sexualtrieb verringert. Zudem leiden einige an erektilen Dysfunktionen. Um herauszufinden, ob ein Testosteronmangel die Symptome auslöst, untersuchen Urologen zunächst Körperbau und Muskelkraft, denn auch zunehmender Bauchspeck spricht für einen Mangel. Erst Blutuntersuchungen schaffen Klarheit über den Testosteronspiegel im Blut.

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