Blasenkrebs

Da Blasenkrebs keine spezifischen Beschwerden verursacht und sich damit die Selbsterkennung schwierig gestaltet, raten Urologen zu regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen beim Spezialisten. Zwar gibt es keine speziellen Untersuchungen, jedoch interpretieren Urologen erste Warnsignale für Blasenkrebs richtig. So klären sie im Gespräch, ob Probleme beim Wasserlassen bestehen, ein erhöhter Harndrang vorliegt, sich Harn verfärbt hat oder Blut im Urin vorkommt. Zudem weisen chronische Harnblasenentzündungen im Alter auf Blasenkrebs hin.

Gute Prognosen für Krebs der Harnblase

Liegt ein Verdacht auf eine Krebserkrankung der Harnblase vor, folgt eine körperliche Untersuchung. Eine Ertastung des Tumors durch die Bauchwand oder den Enddarm ist allerdings nur bei großen Tumoren möglich. Zu den weiteren diagnostischen Mitteln gehören Ultraschalluntersuchungen der Harnblase, Blasenspiegelungen, Gewebeprobenentnahmen aus der Harnblase und Blutuntersuchungen. Strahlentherapie oder operative Eingriffe stellen bei Blasenkrebs effektive Behandlungsmöglichkeiten dar. Wer Blasenkrebs vorbeugen will, sollte unbedingt das Rauchen sowie Passivrauchen vermeiden. Da etwa 80 Prozent der Blasenkrebs-Patienten zum Zeitpunkt der Diagnose unter einem oberflächlichen Harnblasenkarzinom leiden, stehen die Aussichten auf Heilung günstig. Die Fünf-Jahres-Überlebensrate liegt bei über 75 Prozent.

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