Harnwegsinfekte

Brennen beim Wasserlassen, ständiger Harndrang und Schmerzen im Unterbauch – erste Anzeichen für einen Harnwegsinfekt sollten Betroffene ernst nehmen. Meist lösen Darmbakterien den Harnwegsinfekt aus, der sich beginnend von den Harnwegen auch auf weitere Organe, wie Blase und Nieren, ausbreiten kann.

Harnwegsinfekt schnell behandeln lassen

Urologen unterscheiden zwischen dem unteren und dem oberen Harnwegsinfekt. Zum unteren Harnwegsinfekt zählen Harnröhren- und Blasenentzündung. Beim oberen Harnwegsinfekt sind Nierenbecken und Harnleiter betroffen. Frauen leiden wesentlich häufiger am Harnwegsinfekt als Männer. Treten allerdings vermehrt Blasenentzündungen bei Männern im höheren Lebensalter auf, spricht dies für Prostataerkrankungen, welche die Entstehung vom Harnwegsinfekt und der Blasenentzündung begünstigen.

Viel trinken schützt vor Blasenentzündung

Therapien bei einer Blasenentzündung richten sich nach Art und Ursache der Erkrankung. Urologen behandeln in den meisten Fällen mit Antibiotika, um bakterielle Erreger zu bekämpfen und mit krampflösenden Schmerzmitteln, um Blasenschmerzen zu lindern. Wichtig, um sich vor einer Blasenentzündung zu schützen: viel trinken und bei Harndrang sofort auf die Toilette. Bakterien im Harn steigen sonst durch die Harnröhre auf und verursachen beispielsweise eine Blasenentzündung. Zudem raten Urologen Männern ab 40 zur regelmäßigen Vorsorgeuntersuchung der Prostata. So erkennen sie Vergrößerungen der Prostata frühzeitig und können wichtige Tipps zur Vermeidung von Blasenentzündung & Co. geben.

A K T U E L L E S

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