Hodentorsion

Unter einer Hodentorsion verstehen Urologen die plötzliche Drehung des Samenstrangs mit dem Hoden um die eigene Achse. Sie entsteht häufig durch Sportunfälle oder bei  entsprechender Veranlagung durch gewöhnliche Bewegungen. Durch die Hodentorsion werden die Venen, die sauerstoffarmes Blut aus dem Hoden abtransportieren, abgedrückt. Der Hodensack füllt sich zunehmend mit Blut, drückt die Arterien zu und unterbricht die Versorgung der Hoden mit Sauerstoff und Nährstoffen.

Hodentorsion immer ein Notfall
Eine Hodentorsion geht mit heftigen Hodenschmerzen einher, die bis in die Leiste ausstrahlen. Der Hoden steht dabei hoch, schwillt an und verfärbt sich rot oder bläulich. Wird die Hodentorsion nicht innerhalb kürzester Zeit von Experten behandelt, führt sie zum Absterben von Hodengewebe und damit zur Zeugungsunfähigkeit. Eine Hodentorsion ist immer ein Notfall und muss binnen weniger Stunden operiert werden.

A K T U E L L E S

15.08.2018

Nieren: Freiverkäufliche Schmerzmittel nur kurzfristig einnehmen

Sie sind die Alleskönner in unserem Körper: Nieren erfüllen wichtige Entwässerungs- und...


21.06.2018

Was macht eigentlich ein Urologe?

Heute: Wo enden Ihre Behandlungsmöglichkeiten in der Praxis, und wann weisen sie einen Patienten in...


21.06.2018

Was macht eigentlich ein Urologe?

Heute: Welche individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL) sind sinnvoll?


Weitere Artikel »