Sterilisation

Bei Sterilisation, der Vasektomie, verschließen Urologen die Samenleiter beim Mann operativ. Da das hormonelle System beim Mann intakt bleibt, erhält der Eingriff auch die männliche Libido und Potenz. Spermien, die nun keinen Weg mehr durch die Samenleiter finden, sterben ab, so dass das Ejakulat einige Zeit nach dem Eingriff keine Spermien mehr enthält.

Vasektomie als Methode der Verhütung gründlich überlegen

Sterilisation stellt eine langfristige Form der Verhütung dar. Zwar besteht die Möglichkeit, eine Sterilisation beim Mann durch einen erneuten Eingriff rückgängig zu machen, allerdings gibt es keine Garantie für die Wiederherstellung der Zeugungsfähigkeit. Urologen helfen in ersten Gesprächen bei der Entscheidungsfindung für oder gegen diese Methode der dauerhaften Verhütung. Sie klären den Mann über die Vasektomie und deren Folgen auf. Gerade beim jungen Mann, der noch keine Kinder hat, raten Urologen häufig von einer Vasektomie ab. Sterilisation bietet sich vor allem an, wenn die Familienplanung als definitiv abgeschlossen gilt. Des Weiteren bietet die Vasektomie als Mittel der Verhütung keinen Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten. Daher bleibt eine Benutzung von Kondomen bei häufig wechselnden Sexualpartnern äußerst wichtig.

A K T U E L L E S

21.06.2018

Was macht eigentlich ein Urologe?

Heute: Welche individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL) sind sinnvoll?


21.06.2018

Was macht eigentlich ein Urologe?

Heute: Welche Behandlungsmöglichkeiten sind für einen Urologen wichtig?


21.06.2018

Was macht eigentlich ein Urologe?

Heute: Welche Untersuchungsmethoden wenden sie vorwiegend an?


Weitere Artikel »