Nierenkrebs

Nierenkrebs entsteht durch bösartige Zellveränderungen in den Nieren. Entwickelt sich der Tumor aus verschiedenen Zellen des Nierengewebes, sprechen Mediziner vom Nierenzellkarzinom. Es ist bei Erwachsenen mit etwa 85 Prozent die häufigste Form von Nierenkrebs. Erste Anzeichen wie Schmerzen im Rückenbereich, Blut im Harn, veränderter Blutdruck, Fieber, Gewichtsverlust oder Abgeschlagenheit treten tückischerweise meist erst im späteren Verlauf der Erkrankung auf.

Neue Behandlungsmethoden setzen auf Erhalt der Niere
Zur Diagnose reicht eine normale körperliche Untersuchung oft nicht aus. Meist liefern erst bildgebende Verfahren wie Ultraschall oder CT den entscheidenden Beweis für Nierenkrebs. Je nach Art und Ausbreitung des Tumors greifen Urologen zur Behandlung von Nierenkrebs auf zielgerichtete, medikamentöse Therapien, Strahlentherapie oder Immuntherapien zurück. Das wichtigste und entscheidende Verfahren zur Heilung von Nierenkrebs ist jedoch bis heute die operative Entfernung des Tumorgewebes, möglichst bei Erhaltung der betroffenen Niere.

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