Beschneidung

In vielen Kulturen gilt Beschneidung des Penis als fester Bestandteil des Lebens, in denen Priester oder Ärzte Männern bereits in jungen Jahren die Vorhaut entfernen. Bei Juden und Moslems gehört das Entfernen der Vorhaut zur religiösen Pflicht. In unserem Kulturkreis führen Urologen Beschneidung des Penis vor allem aus medizinischen Gründen durch – beispielsweise bei einer Vorhautverengung. Eine Beschneidung ohne diese medizinische Indikation ist in Deutschland vor dem 18. Lebensjahr ohnehin rechtlich nicht zulässig. Unabhängig von den Gründen gehört die Beschneidung des Penis immer in die Hände von erfahrenen Urologen.

Potenz bleibt unbeeinträchtigt
Urologen unterscheiden zwischen einer vollständigen oder nur teilweisen Beschneidung der Vorhaut. In den meisten Fällen tragen sie jedoch die Vorhaut des Penis vollständig ab. Generell stellt die Beschneidung einen kleinen operativen Eingriff dar, den Urologen bei Männern unter lokaler Betäubung ambulant durchführen. Bei Kindern empfiehlt sich eine Vollnarkose. Generell ist die Beschneidung der Vorhaut mit einem geringen Operationsrisiko und guten kosmetischen Ergebnissen verbunden. In seltenen Fällen kann es zu Nachblutungen kommen. Potenz und sexuelle Erregbarkeit bleiben bei einer Beschneidung unbeeinträchtigt. Entgegen der landläufigen Meinung wirkt sich – Studien zufolge - die Entfernung der Vorhaut des Penis weder auf das Lustempfinden noch die Dauer des Liebesaktes aus.

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